Auf der Voretappe haben wir uns der ehemaligen West-/Ostgrenze genähert und sie immer ein bisschen im Auge behaltet, heute werden wir sie nach dem Start in Geisa und dem Aufstieg zum «Rasdorfer Berg» auch erreichen. Entlang der Höhe werden wir der Grenze in südwestlicher Richtung folgen und dabei auf die Gedenkstätte «Point Alpha» treffen, die etwas wsstlich der Grenze liegt, heute eine «grüne Grenze».

Hier oben standen sich während 4 Jahrzehnten die Vorposten der NATO und des Warschauer Paktes Auge in Auge gegegnüber, hier wurden Grenzanlagen mit ihren Sicherungselementen aufgebaut bis dann 1989 die «Wende» den «kalten Krieg» beendete.

Heute werden an diesem authentischen Ort Dauerausstellungen betrieben, welche der Nachwelt die damalige reale Geschichte vor Augen führt und damit einen Beitrag liefert, aus Erfahrungen klüger zu werden.

Von der Höhe dann westwärts absteigend werden wir noch zwei weitere Aufstiege bewältigen bis wir schliesslich den heutigen Etappenort Hünfeld erreichen, wo unsere Wegaufzeichnung vor dem Kloster Sankt Bonifatius endet.

Hinweis(e)

Der Jakobsweg von Vacha nach Würzburg ist eine Verbindung von Mittel- nach Süddeutschland. Er beginnt in Vacha, wo der von Osten her kommende Ökumenische Pilgerweg endet, und führt zuerst in die Bischofsstadt Fulda. Ab dort geht der Weg weiter südwestlich in Richtung Mainz oder südlich nach Würzburg. Unser folgender Weg ist derjenige nach Würzburg. Diesem Weg schliesst sich auch der Rhön Jakobsweg an, der «Rhön-Club» hat die Strecke bis Geldersheim mit der blauen Muschel gekennzeichnet.