D946 (alte Route)  hinter Arzacq-Arraziguet

D946 (alte Route) hinter Arzacq-Arraziguet

Da wir bis zum Ende der Via Podiensis jetzt in der gleichen Region und im gleichen Departement wandern werden, brauchen wir diese Art der «Fortschrittkontrolle» nicht mehr zu beachten. Die Streckenführung im heutigen Abschnitt ist vor einiger Zeit geändert worden, denn die vorgängige Route führte meist entlang der D946. Unsere aktuelle Route führt südwärts durch die Hügel, ist sicher um einiges anstrengender, aber führt uns abseits des Verkehrs durch eine harmonische Landschaft.
Bei Louvigny überqueren wir einen Hügel und wandern dann in einem Tälchen hinauf nach Fichous-Riumayou, wo uns die Kirche Saint-Pierre zu einem lohnenden Zwischenhalt einlädt. Wir befinden uns jetzt im Gebiet Béarn, das erst seit 1620 zu Frankreich gehört. Dieses Gebiet hat ein recht mildes Klima, weshalb wir hier ausgiebige Anbauflächen von Mais und Trauben durchwandern werden. Uzan ist auf dieser Etappe einer der grösseren Ort und auch die dortige Kirche ist der Sainte Quitteria geweiht. Weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Weg sind das Schloss und die Kirche bei Géus-D'Arzacq.
Im Etappenort Arthez-de-Béarn bietet ein Platz hinter der Kirche einen guten Blick südwestwärts auf das Tal des Gave de Pau mit den dahinter liegenden Pyrenäen, für uns eine bevorstehende Herausforderung.

Hinweis(e)
Die Via Podiensis beginnt in Le Puy-En-Velay und führt uns nach St. Jean Pied de Port. Sie entspricht dem französischen Fernwanderweg 65 (Grande Randonnée 65) und ist markiert sowohl mit den bekannten Muschelsigneten als auch mit rot-weissen Balken und GR65.