Blick in die «Plaine de Bièvre»

Blick in die «Plaine de Bièvre»

Die Region sowie das Departement bleiben unverändert, aber die Richtung ändert immer mehr direkt nach Westen, dem Ziel unserer Pilgerreise entsprechend. Dies war eigentlich seit dem Genfersee nicht mehr der Fall. Wir kommen auch nach einigen Etappen mit wenigen Siedlungen wieder in ein bewohnteres Gebiet.
Schon kurz nach dem Start in Le Pin kommen wir nach Chassigneux, und bald darauf treffen wir auf das Kartäuserkloster «Ancienne Abbaye Chartreuse de Sylve Bénite», das heute allerdings in privatem Besitz ist und nicht besichtigt werden kann. Bevor wir Le Grand-Lemps erreichen überqueren wir einen Hügel, der einen Blick in die Plaine de Bièvre mit dem Flughafen von Grenoble ermöglicht. Nach Gillonnay führt unser Weg vorbei am Chateau Louis XI. nach La Côte-Saint-André hinein, dem Geburtsort des Komponisten Hector Berlioz.
Das jeweils im August stattfindende Berlioz-Festival ist jedoch für Pilger kein guter Zeitpunkt um dort vorbeizukommen, denn die Unterkünfte sind dann meist ausverkauft. Zu den Sehenswürdigkeiten von La Côte-Saint-André zählen das Berlioz-Museum, Les Halles sowie die Kirche St. André.

Hinweis(e)
Die Via Gebennensis verbindet die schweizerischen Jakobswege ab Genf mit der Via Podiensis, die in Le Puy-en-Velay beginnt und von dort aus westwärts zu den Pyrenäen führt. Sie entspricht dem französischen Fernwanderweg 65 (Grande Randonnée 65) und ist markiert sowohl mit den bekannten Muschelsigneten als auch mit rot-weissen Balken und «GR65».