Kapelle Willisau

Kapelle Willisau

Die Altstadt verlassen wir in westlicher Richtung durch das 1551 errichtete Obertor. Hinter dem Stadttor steht zur Rechten die 1674-75 erbaute barocke Wallfahrtskapelle Heiligblut (17 Jh.) mit einer schön bemalten Holzdecke und Wandbildern mit der Legende der wilden, gotteslästerlichen Kartenspieler. Der Weg biegt nach rechts und steigt nordwärts am Friedhof und dann an einem Wildgehege vorbei zum Holzkreuz auf dem Gütsch. Hier haben wir eine prächtige Aussicht auf Willisau und bis zum Pilatus. Wir gehen westwärts zum Waldrand, biegen kurz danach in den Willbrigwald

Hof Olisrüti

Hof Olisrüti

ab, den wir in nordwestlicher Richtung durchqueren. Im Wald biegt unser leicht ansteigender Weg nach einer Wegkreuzung und einem Rastplatz in Richtung Westen ab und gelangt auf offenes Weideland.
Am Gehöft Schwarzwald vorbei kommen wir nach einer Wegkurve zum Weiler Olisrüti. Hier steigen wir in westlicher Richtung den Hügel hinauf bis an den Rand des Howaldes, dem wir bis zur Waldspitze und um diese herum folgen, bis wir in Richtung Westen abzweigen. Wir queren den Fahrweg und kommen zum Gehöft „Im Bärnet“. Am Weg (beim Gehöft Ankerain) begegnen wir der Pilgerstation „Macht und Ohnmacht“, die leider von Vandalen beschädigt wurde, was heute sicher auch zum Thema Macht und Ohmacht gehören mag. Weiter geht es dann zum südlich gelegenen Hegihof. Ab hier folgen wir der Landststrasse in Richtung Zell, bis wir unterhalb des Waldrandes, am südlichen Rand der Zäller-Allmend, links auf den Feldweg abbiegen. Auf ihm kommen wir am Weiler Buechwald vorbei und durch ein Waldstück hinunter zur Luthern.

Stoss Lutherbach

Stoss Lutherbach

 

Über die dortige Brücke gelangen wir zu den Häusern in Vorder-Schache und weiter rechts abzweigend auf der Huttwiler-Strasse am Stosschäppeli vorbei zur Strassengabelung Stoss. Hier drehen wir scharf links ab, überqueren den Warmisbach. Seinem Lauf folgen wir auf einer Zufahrtsstrasse bis zur Wegabkürzung am Waldrand, wo wir rechts auf einem Feldweg über den Hang hinauf nach Ufhusen steigen. Im Bergdorf auf der Grathöhe steht die 1780 erbaute Pfarrkirche St. Johann und Katherine. Unter der Orgel hängt an der Empore das Gnadenbild der Maria vom guten Rat.  

Pfarrkirche Ufhusen

Ufhusen

Wir verlassen Ufhusen in der Dorfmitte und gelangen südwärts über Wiesenhänge hinunter in den bewaldeten Graben des Cholerlochbaches. Auf der Gegenseite steigen wir in westlicher Richtung hinauf und wandern entlang des Waldrandes, bis wir kurz vor dem Waldende links abbiegen und in südlicher Richtung am Hof Neuhof vorbei auf die Landstrasse kommen. Am Waldrand begegnet uns eine weitere Pilgerstation, die dem Thema „Geld“ gewidmet ist – auch für Pilger ein wichtiges Thema. Wir queren die Landstrasse und gelangen durch ein Wäldchen und entlang des Wiesenhangs in den Chammerewald.

Huttwil

Huttwil

Diesen durchqueren wir am nördlichen Rand und biegen vor dem Waldende rechts nach Huttwil-Rütistalde ab. In westlicher Richtung kommen wir über die Langete bis zur Eriswilstrasse, welche wir überqueren, um auf dem parallel verlaufenden Friedhofweg ins Zentrum des Städtchens und auf die Hauptstrasse von Huttwil zu kommen. Sehenswert sind die ref. Stadtkirche, der schöne Marktbrunnen und das Hotel Mohren, seit dem 13. Jahrhundert eine bedeutende Pilgerherberge.