Blick  auf Wethenstein

Blick auf Wethenstein

Der Weg führt uns nach Werthenstein in Richtung Norden, teils auf einer verkehrsarmen Strasse und teils auf Abkürzungen über mit Obstbäumen durchsetzte Wiesen, an den Weilern Rain, Wiprächtige, Grofehuse vorbei bis hinauf vor der Bielmüli. Dort steigen wir links zum Bilbach hinunter, den wir überqueren. Nachdem wir die Wolhuserstrasse überquert haben, steigen wir auf der Gegenseite in nördlicher Richtung entlang der Hügelhänge nach Buholz und kommen dabei an den Weilern Büel (mit dem Pilgerzeichen „schweigen“) und Chriesbaumen vorbei.

Buelweg

Buelweg

Am Weg begegnen wir der Landgerichtskapelle, wo bis 1798 Hochgericht gehalten wurde. Am Ortseingang von Buholz steht die schön ausgemalte Barockkapelle St. Gallus und Erasmus und wenige hundert Meter oberhalb des Dorfes im Galgebergwald die historische Richtstätte (1798 aufgehoben). Wir verlassen Buholz westwärts, kommen am kleinen „Armesünderchäppeli“ vorbei und steigen über die Felder rechts hinauf zum vorher erwähnten sagenumwobenen Galgebergwald, den wir im nördlichen Teil durchqueren. Dabei bietet sich uns ein schöner Ausblick auf den Soppensee.

Ausblick auf Soppensee

Ausblick auf Soppensee

Wir verlassen den Wald und ziehen in nordwestlicher Richtung an den Hügelhängen entlang bis zur Geiss-Strasse, der wir bis in den Ort Geiss folgen. Hier steht die sehenswerte Pfarrkirche St. Jakobus mit schönen Altären im Spätrokokostil. In den Seitenaltären finden wir links die Muttergottes und rechts den Heiligen Jakobus. Gegenüber der Kirche steht der stattliche Landgasthof Ochsen. Wir verlassen Geiss beim Jakobsbrunnen und folgen der Strasse, die uns nach Elswil bringt.

Buholz-Kapelle

Buholz-Kapelle

Wir bleiben auf der Strasse und ziehen durch die Hügellandschaft in westlicher Richtung, bis wir rechts auf einen Feldweg abzweigen, der uns unterhalb eines markanten Hügels zur Studeweid (mit der kleinen Kapelle) führt. Hier queren wir die Landstrasse und wandern entlang der Hügelkette in nördlicher Richtung am Weiler Badhuet (mit der Pilgerstelle „Auf dem Jakobsweg“ ) vorbei bis zu den Gebäuden im Schwand. Links haltend kommen wir um den Schwandberg herum nach Hinderwald am südlichen Rand der Ostergau-Ebene.
Rechts unten in der Ebene sehen wir die grossen Fischzuchtweiher. Nach den Häusern zweigen wir links ab und kommen in westlicher Richtung entlang des Waldrandes zum Flüsschen bei Ischlagmatt.

Willisau Altstadt

Willisau Altstadt

Hier biegen wir rechts auf einen Fussweg ab, der uns durch die Ebene und über das Flüsschen Seewag auf die Willisauerstrasse im Ortsteil Ostergau führt. Ihr folgen wir und zweigen nach kurzer Strecke links auf einen Uferweg ab, auf dem wir, die Seewag querend, in nordwestlicher Richtung, an der ehemaligen LEGO-Fabrik vorbei und durch ein Industriequartier, bis zur Strassengabelung kurz vor dem Kreisel am östlichen Willisauer-Dorfrand kommen.

Willisau Unteres Tor

Willisau Unteres Tor

Über den Kreisel gelangen wir, die Bahnlinie querend, am Bahnhof vorbei und durchs Untertor in die Altstadt von Willisau. Willisau mit seinen historischen Brunnen wurde viermal durch Feuersbrünste zerstört, das letzte Mal im Jahr 1704. Weltbekannt sind die Willisauer Ringli. Am Ende der Hauptgasse steht auf der linken Seite etwas erhöht die kath. Pfarrkirche St.Peter und Paul.