Fiechtenweg

Fiechtenweg

Wir durchqueren Huttwil auf der Hauptstrasse und zweigen nach dem Bahnhof südlich des Spitals auf eine Quartierstrasse ab, die uns in den Ortsteil Fiechte bringt. Wir biegen rechts ab, queren den Rotbach und steigen kurz danach auf einer Zufahrtsstrasse in südwestlicher Richtung die Hänge des Fiechtenbergs hinauf, bis wir (bei der grossen Kurve) links auf einen Wanderweg abzweigen, der uns entlang des Waldrandes in den Rothaule-Wald führt. Am Waldrand treffen wir auf ein Steinritual. Wir durchqueren den durchgehend bewaldeten Höhenzug und kommen in südlicher Richtung auf eine Lichtung und an den Rand des Chaltenegg-Waldes. Wir folgen dem Waldrand in südlicher Richtung (oberhalb des Weilers Oberi Rotmatt) und kommen nach einem kurzen Waldstück und über offenes Weidland zum Weiler Chaltenegg. Von hier wandern wir rechts abbiegend auf die Anhöhe und steigen dann auf einem Feldweg in südlicher Richtung entlang der Wiesenhänge und am Weiler Chnubel vorbei hinunter ins südliche Dürrenroth ab.

KIrche Dürrenroth

KIrche Dürrenroth

Nach Überquerung der Hauptstrasse kommen wir zum Bahnhof. Am Dorfplatz mit den zwei prächtig renovierten Gasthäusern befindet sich die St. Maria-Kirche in einer parkähnlichen Anlage. Sie wurde 1768 in ein spätbarockes Saalgotteshaus umgebaut. Am Park vorbei gelangen wir auf die Strasse, die uns in westlicher Richtung zum Weiler Gärbihof führt. Nach einigen schönen alten Häusern zweigt der Weg links in den Rotwald ab. Am Waldrand treffen wir auf die Pilgerstation „Leben in der Region Trachselwald“. Wir durchqueren in südwestlicher Richtung den nördlichen Teil des Waldes und kommen auf die Zufahrtsstrasse, die uns zum Weiler Unter-Waltrige bringt. Unterwegs sehen wir das Pilgerzeichen „hören“. In Unter-Waltrige folgen wir dem Feldweg in südlicher Richtung und kommen entlang des Hügelhanges in den Wald oberhalb von Häusernmoos. An der Strassengabelung im Wald biegen wir scharf rechts nach Häusernmoos ab, überqueren den Rotbach und die Bahnlinie und kommen auf die Strassenkreuzung, wo wir links auf die Strasse nach Herbrig abzweigen.

Luegweg

Luegweg

An einer Scheunenwand finden wir das nächste Pilger-Wegzeichen „beten“. In Herbrig (dessen Ortsnamen sich von Herberge ableiten lässt) beginnt der Aufstieg zum Aussichtspunkt Lueg. Der stetig ansteigende Weg führt auf Strassen und Fusswegen, über Weidland, durch kleine Wälder und auch durch einen bewaldeten Bachgraben hinauf auf die Bergwiesen unterhalb des Luegwaldes. Im Aufstieg queren wir einige Zufahrtsstrassen und wir kommen an den Weilern Juch und Junkholz vorbei. Die letzten Meter führt ein steiler Fahrweg zum Aussichtspunkt (887 m). Neben dem Militär-Denkmal finden wir einen Rastplatz mit Feuerstelle. Das Panorama ist überwältigend, von der Jurakette zu den Emmentaler Höhenzügen und von den Berner Alpen zur Gantrischkette und den Fribourger Alpen.
Aus

Aussicht vom Lueg

Aussicht vom Lueg

Unter dem Aussichtsort liegt idyllisch am Hang der Weiler Heiligenland. Der Weg führt unterhalb des Aussichtspunktes über die Passhöhe und am Landgasthof Lueg (838 m, mit Bushaltestelle) vorbei und biegt links von der Strasse ab. Wir wandern über Bergwiesen in westlicher Richtung abwärts und kommen nach einem Wald wiederum auf die Lueger-Strasse. Diese verlassen wir kurz danach und zweigen links auf ein Zufahrtssträsschen, welches uns über das Weidland am Weiler Heimismatt vorbei zum Hof Gärstler führt. Hier dreht das Strässchen in nördliche Richtung und wir kommen kurz danach auf einem links abzweigenden Waldweg zurück auf die Lueger-Strasse nach Kaltacker. Ein stattlicher Gasthof zum Hirschen, wartet hier auf hungrige Pilger. An der Strassengabelung kurz nach dem Ortsende verlassen wir die Strasse, drehen links auf den Egg-Zufahrtsweg ab, der in südwestlicher Richtung, am Schulhaus vorbei und entlang des Waldrands auf die Anhöhe Egg steigt. Von der Egg geht es entlang des beweideten Höhenzugs, südlich am Weiler Sandgruebe vorbei, an den Waldrand.

Leuenhohle

Leuenhohle

Durch den Wald und entlang des Waldrandes kommen wir zur Waldecke, von wo der Weg an den steilen Hängen des Leuehölzli-Waldes hinunter ins tiefe Tal der Emme führt. Dabei durchqueren wir einen mystisch anmutenden schluchtartigen Hohlweg, genannt die „Leuenhohle“. An den hohen Sandsteinwänden gibt es Spuren eingravierter Namen und Zeichen. Im nahe gelegenen Landgasthof Summerhus erwartet uns eine kräftige Mahlzeit. Wir lassen den Landgasthof rechts liegen und kommen dem Waldrand entlang zum ehemaligen Siechenhaus mit der Bartholomäuskapelle (geschlossen), beide aus der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts.

Schloss Burgdorf

Schloss Burgdorf

Schon sehen wir die Häuser und Türme von Burgdorf. Auf der Strasse erreichen wir am Fusse der Gisnauflüe die Emme, welche wir auf der überdachten hölzernen Wynigenbrücke überqueren. In südwestlicher Richtung kommen wir zur ref. Pfarrkirche (erbaut 1471-1490).

Das sehenswerte Gotteshaus beherbergt einen Lettner von 1512 und ein Chorgestühl von 1647. Der von Steinmetzen kunstvoll behauene Lettner bildet die Trennwand zwischen Chor und Kirchenraum und gilt als der schönste der Schweiz. Südöstlich der Kirche steht auf dem Burgberg das trutzige Zähringer-Schloss aus dem späten 12. Jahrhundert. 

Kronenplatz Burgdorf

Kronenplatz Burgdorf

Neben Amtsstuben ist auch ein Museum darin untergebracht. Der Jakobsweg führt uns durch malerische Gassen zwischen Kirche und Schloss durch die Altstadt. Wir sehen den Brunnen mit der Justitia, Bürgerhäuser, Zunfthäuser und Laubengänge, sowie das 1750 erbaute Stadthaus. Aus der Altstadt heraus führt uns der Weg in die Unterstadt, von wo wir in südwestlicher Richtung weiterwandern.