Vom Bauernhof Flüügenegg geht es wiederum in südlicher Richtung auf einem Feldweg durch Wiesland, am Gehöft Loch vorbei bis in den Kaa-Wald. Jenseits des kurzen Waldstückes geht es (dem Waldrand entlang) in einem Bogen nach Türn. Hier überqueren die Landstrasse Tobel-Tägertschen und biegen (nach rund 250m) rechts auf einen Feldweg ab, der uns in südlicher Richtung, entlang der Hügelhänge und am Weiler Stocke vorbei, bis zum Ortseingang von St. Margarethen bringt. Wir bleiben in südlicher Richtung bis wir durch den Ort zur alten Kapelle St. Margaretha (1641) kommen.

Kapelle St. Margaretha

Auffallend sind deren roter Turm und die Holztreppe an der Aussenfassade, die zur Empore führt, wo früher Pilger übernachteten. Nordwärts drehend führt uns der Weg dann von der Kapelle bis zur grossen Kreuzung im Dorfzentrum. Kurz nach der Kreuzung zweigen wir links ab , überqueren den Chräbsbach und kommen weiter westwärts zur Murg. Diese überqueren wir und folgen ihr bis ins südlich gelegene Münchwilen. Hier steht der Gasthof Engel, eine ehemalige Pilgerherberge. In der Ortsmitte

Kapelle St. Margaretha (innen)

überqueren wir die Bahnlinie Frauenfeld-Wil und folgen wiederum der Murg bis zum Ortsausgang, wo wir den Ortsteil "Bad" umgehen und die Autobahn queren. Nach der Autobahn folgen wir wiederum dem Lauf der Murg, zunächst durch den Ort Sirnach, dann bis zur Bahnlinie, die wir queren. Nach der Bahnlinie geht es wiederum weiter der Murg entlang bis zu den Weihern und zur Murgbrücke. Rechts wendend gelangen wir über die Brücke auf die Hauptstrasse am Ortsausgang von Wiezikon. Dieser folgen wir südwärts, durch den Ortsteil Gupfe, wo wir kurz danach links nach Aawil abzweigen. Von Aaawil geht es (rechst haltend) in südlicher Richtung bis nach

Kapelle St. Martin , Jakobsbärgli

Oberwangen. Der Weg führt uns meist abseits der Hauptstrasse auf Zufahrtsstrassen und Waldwegen, durch offenes Feld und Wälder bis zum Martinsbärgli am östlichen Ortsrand von Oberwangen. Auf der Hügelkuppe thront die barocke Martinskapelle. Das schöne Innere mit Altarbildern aus dem Leben des Heiligen Martin und die Bank vor der Kapelle lohnen den kurzen Aufstieg. Wir umgehen das Martinsbärgli, zweigen kurz danach links in den Wald ab und steigen über die bewaldete „Rutschhalde“ hinauf bis zu den Häusern in der Waldlichtung oberhalb von Fischingen. Von hier steigen wir den Hang hinunter auf die Fischinger Hauptstrasse ab. Auf ihr ziehen wir südwärts durch den Ort Fischingen. Am alten Gasthaus und ehemaligen Pilgerherberge „Zum Sternen“ vorbei nähern wir uns dem mächtigen Benediktinerkloster auf der Anhöhe am südlichen

Klosterkirche Fischingen

Dorfausgang. Das Kloster St. Johann wurde, nachdem es die Zürcher zerstört hatten, 1410 wieder aufgebaut. Die barocken Konventbauten entstanden im 18. Jh, der Blütezeit des Klosters. Die barocke Klosterkirche besitzt eine prachtvolle Orgel. Zum Kloster gehört auch die Iddakapelle im Innern mit dem Grabmal der Heiligen aus dem Jahr 1496. In das Fussloch des Altars konnten Pilger ihre schmerzenden Füsse stecken und dabei Linderung erhoffen. Die heilige Idda wurde von ihrem erzürnten Gemahl, dem Grafen von Toggenburg, in ein Tobel gestürzt. Sie überlebte und hauste lange Zeit, vom Volk verehrt, in einer Klause. 

Das Kloster Fischingen - Ihr Etappenziel IM SÜDLICHEN THURGAU. Als Jakobspilger finden Sie Unterkunft im Kloster und können am spirituellen Leben der Benediktinergemeinschaft teilhaben (siehe Kloster Fischingen) .