Doktorhaus in Steg

Mit Ausnahme einer kurzen Umgehung bei Schmittenbach wandern wir entlang der Landstrasse und parallel zur Bahnlinie bis wir am Ortsausgang von Fischenthal (bei der reformierten Kirche), wo wir links auf eine weniger befahrene Strasse abzweigen. Sie führt uns, nach Überquerung des Talbach (in südlicher Richtung bleibend) über Fischtel (am Rande des Riet-Moors) und entlang der Bahnlinie (die wir dreimal queren) nach Gibswil. Zurück auf der Landstrasse geht es weiter bis Ried (762), wo die

Pfarrkirche Fischenthal

ehemalige Herberge „Zum Weissen Kreuz“ steht. Hier zweigen wir rechts ab und steigen (südwärts am Weiler Tanneregg vorbei) über den Wiesenhang hinauf nach Büel (821m). Auf einem verkehrsarmen Alpsträsschen geht es dann sanft abwärts. In südlicher Richtung ziehen wir den Hügelhängen entlang, an Hueb (791m), Dieterswil (762m), Tänler (751m) vorbei, bis hinunter nach Blattenbach (681m). Dabei geniessen wir die Aussicht hinunter ins Tal der Jona und bis zum Zürichsee. In Blattenbach steht die ehemalige Herberge „Zum roten Schwert“ (erbaut 1621). Unterhalb Blattenbachs liegt Wald, der Hauptort der Region und die ehemalige Textil-Hochburg, welche durch die Tösstalbahn industriell erschlossen wurde. Von Blattenbach führt ein Feldweg südwärts über die Weiden

Dietwiler Weg

von Grund, dreht oberhalb Grundtal in einem Bogen in einen Wald, überquert den dortigen Bach und steigt zu den Häusern in Töbeli (607m) ab. Von da geht es zwischen zwei Waldpartien, rechts haltend, zum Weiler Breitenmatt (621m) und von dort auf einem einem Feldweg südwärts hinunter in den Wald. Dort zweigen wir dann auf die Pilgersteg-Strasse ab und kommen hinunter zur Bahnlinie (550m). Eine Abkürzung führt uns dann (an Gebäuden vorbei) auf die Walderstrasse. Diese

Blick auf Wald

verlassen wir, nachdem wir die Jona überquert haben und gehen in südlicher Richtung (an Rüti-Fägiswil vorbei) hinauf zum Weiler Platten. In südlicher Richtung bleibend, kommen wir (an der Grossacher-Wis vorbei) durch den Föriholz-Wald zum Ortsteil Weier. Hier überqueren wir die Strasse nach Rüti, zweigen links ab und kommen in westlicher Richtung (am Moosholz vorbei) zum Weiler Ober Moos. Der Weg führt dann zum Bahnübergang und weiter in südwestlicher Richtung (am Weiler Unter Moos vorbei) in den Wald, wo wir die Jona und anschliessend die Autobahn queren. Nach der Autobahn führt uns der Weg durch den Platten-Wald (an der Lichtung Moosriet vorbei) und nochmals über die Jona in die Waldlichtung Gruenau. Von hier geht es durch ein Waldstück bis zum Jona Ufer, wo wir links zur Bahnlinie abbiegen, die wir queren. Weiter geht es entlang der Bahnlinie. Wir queren die Jona und nochmals die Bahnlinie und kommen nach ca. 300m zur Hanfländerstrasse, auf die wir rechts abzweigen. Wir folgen ihr in westlicher Richtung und biegen links auf die Attenhoferstrasse ab. Von hier führt uns der Weg in südlicher Richtung über die Bahnlinie auf die Zürcherstrasse. Diese verlassen wir bei der nächsten Kreuzung und kommen durch die Gassen des Städtchens zum Rapperswiler Hafen.

apperswil

Das Städtchen wurde um 1200 von den Herren von Rapperswil gegründet. Das Rathaus wurde um 1470 neu erbaut. Am Hauptplatz stehen noch weitere zum Teil bemalte Bürgerhäuser. Am Hotel Jakob vorbei steigen wir aufwärts und kommen über die doppelte Treppe rechts zur kath. Pfarrkirche St. Johannes. Sie wurde nach einem Brand 1883 neu erbaut. Sehenswert ist hinter der Kirche die doppelstöckige Friedhofkapelle von 1489. Westwärts steht das Schloss, im 12. Jahrhundert erbaut (434 m). Im Westen schliesst sich ein gepflegter Wildpark an. Die Terrasse bietet einen schönen Blick über den Zürichsee und den Seedamm mit dem Etzel. Eine Treppe führt am 1606 erbauten Kapuzinerkloster und einem Rosengarten vorbei hinunter zum See. 300 Meter ostwärts kommen wir wieder zum Rathaus oder etwas südlich davon zum Bahnhof. In Rapperswil befindet sich eine schöne Pilgerherberge.