Einsiedeln-Schwyz 

Einsiedeln Dorfstrasse

Der Weg führt von der Klosterkirche zunächst westwärts auf die Ilgenweidstrasse und zweigt in südlicher Richtung auf die Luegetenstrasse ab. Beim südlich gelegenen Fabrikareal (nahe der Haltestelle Altersheim) wendet der Weg scharf rechts ab. Kurz danach biegen wir links auf die Allmeindstrasse ab, auf welcher wir südlich von Einsiedeln, an der Joseph-Kapelle vorbei, zur Brücke über den Bergfluss Alp gelangen. Jenseits der Brücke gehen wir der Alp entlang in südlicher Richtung und zweigen rechts hinüber zum Benediktinerinnen-Kloster Au ab. Vom Kloster führt uns ein Fahrweg, ein Bächlein querend und an einem Weiher vorbei, ins südlich gelegene Trachslauer Moos, wo wir links abbiegen. Nördlich am Furenmoos vorbei gelangen wir zur Alpthalstrasse in Trachslau und an das Ufer der Alp.

Pfarrkirche Alpthal

Dort nehmen wir den Weg entlang der Alp bis kurz vor der Einmündung des Eigenbachs, wo wir auf die Alpthalstrasse abzweigen. Dieser folgen wir bis zur Schnürlismatt-Brücke. Wir queren die Brücke und folgen wiederum der Alp in südlicher Richtung. Die Uferseite wechselnd kommen wir an Alpthal (mit der Apollonia-Pfarrkirche) vorbei bis zur Malosen-Brücke (1018 m.ü.M.). Hier geht es rechts über die Brücke und die Alpthalstrasse auf einen Bergweg, der uns (zunächst durch den Wald) auf die 400m höher gelegene Haggenegg führt. Es handelt sich um einen anspruchvollen Bergweg, der nur von Personen mit etwas Bergwanderer-Erfahrung und guter Ausrüstung (insbesondere Bergschuhe) begangen werden sollte. Der Weg führt ins bewaldete Malosentobel und weiter in westlicher Richtung durch den Langwald und über die Weiden der Alp Bruust (mit der kleinen, 1795 erbauten Kapelle) hinauf zum Bergsträsschen im Bogenfang (1329m). Wir bleiben auf dem Bergweg und steigen in südlicher Richtung über Bergwiesen zur Haggenegg auf 1414 m.ü.M.

Ausblick Haggenegg

Der Haggenegg-Pass ist der höchstgelegne Übergang nördlich der Pyrenäen. Auf der Passhöhe steht eine Kapelle, die im Jakobsjahr 2010 neu restauriert und eingeweiht wurde. Die schlichte Kapelle mit dem alten Steinkreuz im Zentrum dient den Pilgern als Ort des Verweilens, der Ruhe und Besinnung. Das kleine Gotteshaus ist wunderschön gelegen, mit freiem Blick auf den Schwyzer Talkessel, die Rigi und den Lauerzersee (http://www.pilgerkapellehaggenegg.ch). Das

Mythen

Berggasthaus wurde 1483 als Pilgerherberge erwähnt. Auch Goethe war zweimal hier (1775 und 1797). Auf der Terrasse des Gasthauses geniessen wir ein einzigartiges Panorama.
Von der Passhöhe führt uns ein steiler Bergweg durch den Schuzenwald hinunter auf den Stock (1246 m.ü.M.). Der Weg windet sich von dort durch den steilen Wald bis hinunter auf die Bergstrasse. Dieser folgen wir und nehmen (nach rund 250m) rechts die Abkürzung, die uns auf die Lichtung Würzli und wiederum auf die Bergstrasse führt. Ihr folgen wir südwärts, bis wir durch Waldstücke und über einige Bergwiesen hinunter zum Hof Stoffels kommen.

Kollegium Schwyz

Dort zweigen wir scharf rechts auf den Bergweg ab, auf dem wir in westlicher Richtung über den Büelbach ins Büel und auf die dortige Riedstrasse gelangen. Ihr folgen wir, durch den Ort Ried (mit der schönen Fridolinkapelle) und übers Feldli (am Kollegium Schwyz vorbei) bis wir auf der Herrenstrasse ins Zentrum von Schwyz kommen.
Sehenswert im Kantonshauptort sind die Pfarrkirche St. Martin mit ihren Barockaltären, der prächtigen Kanzel, der goldverzierten Orgel und den Deckenmalereien, die 1612-18 erbaute Michaelskapelle hinter der Kirche mit einer Pieta im Flügelaltar, das 1642-45 erbaute Rathaus an der Südseite des Marktplatzes, mit seiner prächtig bemalten Fassade (Schlacht bei Morgarten) und der in der Nähe befindliche Archivturm (Museum) mit dem Bundesbrief.

Schwyz-Brunnen

Mythen

Von der Pfarrkirche führt der Weg auf der Schmiedgasse in südlicher Richtung an der 1683 erbauten Büelerkapelle, die der Mater Dolorosa, der schmerzensreichen Muttergottes, geweiht ist, vorbei, bis wir nach dem Ibacher-Kreisel links auf die den Stägliweg abzweigen. Auf ihm gelangen wir auf die Gotthardstrasse, auf welcher wir die Muota (mit der kleinen Erlenkapelle) überqueren. Bei der kommenden Strassengabelung gehen wir geradeaus auf dem Feldweg weiter. Er führt uns übers Feld, wo wir in südliche Richtung abbiegen. Wir queren die Grätzlistrasse und gelangen auf die Ingenbohl/ Schönenbuch-Landstrasse. Auf ihr kommen wir in westlicher Richtung nach Unterschönenbuch. Wir bleiben auf der Landstrasse und kommen in westlicher Richtung, die Autobahn querend, ins Areal des Klosters Ingenbohl.

Ingenbohl - Ausblick auf Mythen

Das Kloster trohnt (mit markanter Kirche und Theresianum) auf der Anhöhe. Am südlichen Rand des Klosterareals vorbei kommen wir an den östlichen Dorfrand von Brunnen. Gut sichtbar ist die kath. Pfarrkirche St. Leonhard von 1656-61 mit Barockaltären und der Kreuzigungsgruppe. Dem östlichen Rand des Wohngebietes folgend gelangen wir (weiter südlich) in den Dorfkern von Brunnen mit seinen stattlichen Bürgerhäusern und Gasthöfen. Nach einem Besuch der 1632-35 erbauten Bundeskapelle oder Dorfkapelle mit der Statue Karls des Grossen kommen wir an das Gestade des Vierwaldstättersees. Auf der Terrasse des Waldstätterhofs warten wir auf die Überfahrt. Der Blick schweift vom Schwyzer Fronalpstock über den Urner See zum Uri-Rotstock und zum Seelisberg. Auch die Pilger im Mittelalter mussten hier übersetzen. Wahrscheinlich war die Wartezeit damals erheblich länger, denn unser Kursschiff steuert bereits die Schiffländte an.
  • witschi

Wir empfehlen die ausführlichere Wegbeschreibung von Peter Witschi (Rorschach-Brunnen) mit leicht lesbaren Kartenausschnitten (1:25'000) und mit kulturgeschichtlichen Hinweisen in Bild und Text auf direkt am Weg liegende Sehenswürdigkeiten zur Kultur und Natur, erhältlich im Buchversand Amis du Chemin St. Jacques