Pfarrkirche Beckenried

Wir gehen zur Talstation Klewenalp, Dort folgen wir rechts den Jakobsweg-Wegweisern die uns auf dem „Waldstätterweg“ in westlicher Richtung ins Oberdorf und zur Wallfahrtskapelle „Maria im Ridli“ führen. Die Kapelle besteht seit zirka 1605. Die Wallfahrtsstätte der Schiffer wurde, damit sie vom See her gut sichtbar war, auf der Anhöhe über dem Vierwaldstättersee im Jahre 1700 gebaut. Man weiss, dass der Gnadenort im 19. Jahrhundert von den armen Innerschweizern sehr geschätzt wurde. Vom Ridli geht es längs der Autobahn hinunter zur Hauptstrasse. Von ihr zweigt die Seestrasse ab, welche längs des Seeufers an den Ortseingang von Buochs führt. Von hier kommen wir auf der Hauptstrasse ins Dorfzentrum. Der Ort ist im Vergleich zu Nachbarorten baugeschichtlich sehr jung. Nicht viele Gebäude sind älter als 200 Jahre, wie auch die sehenswerte Pfarrkirche St. Martin, welche allerdings auf eine Kapelle von 1157 zurückgeht. Auf der Ennerbergstrasse führt uns der

Buochs Obergasskapelle

Jakobsweg in westlicher Richtung, die Autobahn querend, in den Ortsteil Obergass. Unweit vom Weg steht die Kapelle „Sieben Schmerzen Mariä“. Sie stammt aus dem Jahr 1662 und wurde im ländlichen Barockstil erbaut. Links haltend steigen wir nach rechts und steigen (der Strasse folgend) hinauf nach Ennerberg, wo die Loretto-Kapelle (Santa Casa di Loreto) steht. Sehenswert sind der grosse Prospekt des Villmergerkriegs über dem Portal, sowie das in Loretto-Kapellen übliche Gnadenbild der Mutter Gottes. Der heutige Jakobsweg führt von der Loretto-Kapelle (linkshaltend und die Strasse verlassend) gemächlich ansteigend auf den Waltersberg mit der St. Annakapelle, auch „Chäppelisitz“ genannt. Der Ausblick vom Chäppelisitz auf das Talbecken von Stans ist grossartig. Vom Waltersberg geht es über Hostetten hinunter zur Engelberger Aa. Diese überqueren wir und kommen in westlicher Richtung durch den Ortsteil Oberdorf zur St. Heinrichskapelle. Von dort erreichen wir auf einem Feldweg die Kantonsschule Fidelis und die ersten Häuser von Stans.

 

Stans Dorfplatz

Der historische Kantonshauptort kann bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Besonders sehenswert sind die imposante Pfarrkirche St. Peter und Paul aus dem 13. Jahrhundert, das daneben liegende Untere Beinhaus mit einer Schädelwand und das Winkelried-Denkmal. Stans war seit dem Mittelalter ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt an den alten Handelsstrassen vom Vierwaldstättersee zu den Alpenpässen nach Italien. Anfangs des 18. Jahrhundert zerstörte ein verheerender Brand grosse Teile des Ortes, dennoch sind zahlreiche historische Gebäude erhalten geblieben.