Merligen - Gunten

Merligen Kirche

Merligen Kirche

Die Variante am rechten Thunerseeufer führt an der Dorfkirche, dem Friedhof Merligen und an schönen Holzhäusern vorbei, bis er (beim Stillebach) halb rechts in ein Waldstück abzweigt. Wir steigen, dem Bachtalenweg und der Grönstrasse folgend auf und gehen links der Bühlstrasse folgend in den Kirchweg. Folgen dann dem Bärenegg- und an einer Kurve weiter dem Rebenweg und kommen über Wiesen zum bewaldeten Bergrücken schliesslich bergab oberhalb des Schlosses von Ralligen an. Wir geniessen die grandiose Aussicht über den See, in die Täler und auf den Niesen. Auf einem Waldweg steigen wir dann auf, uns in westliche Richtung wendend und oberhalb der Kantonsstrasse, zum Stampbachhaus, einer ehemaligen Mühle, die am Ausgang der kleinen Schlucht (unmittelbar an der Seestrasse) steht. 

Guntenbucht

Guntenbucht

Hier folgen wir der alten Treppe halb rechts hinauf zu einem Rebberg. Längs diesem geht es steil hinauf zur Anhöhe, wo wir links auf den historischen Höhenweg abzweigen. Dieser führt uns oberhalb der Seehalte auf die Verbindungsstrasse Gunten-Sigriswil. Auf ihrem Gehsteig gelangen wir hinunter nach Gunten. Ein Abstecher in das alte Dorf mit seiner schönen Kirchenanlage ist zu empfehlen. Pilgerinnen und Pilger, die Steigungen vermeiden und einen regen Strassenverkehr in Kauf nehmen wollen, gelangen auf dem durchgehenden und sicheren Gehsteig der Seestrasse ebenfalls von Merligen oder Stampbachhaus nach Gunten. 

Gunten – Hilterfingen 

Oberhofen-Bucht

Oberhofen-Bucht

Von der Dorfmitte steigen wir den „Aeschlenstutz“ ein Stück hinauf und wandern dann etwa eine Stunde auf dem „Alten Oberländerweg“ in westlicher Richtung durch schöne Wohnquartiere und einen Laubwald bis zum Örtlibach, den wir überqueren, um dann rechts hinunter abzubiegen. Wir bleiben auf dem Oberländerweg, der uns oberhalb der Thunstrasse an den Ortseingang von Längenschachen führt. Hier biegt der Weg rechts ins Dorf ab, und wir kommen oberhalb der Rebberge an den östlichen Ortseingang von Oberhofen und weiter zum Riderbach.

Schloss Oberhofen

Schloss Oberhofen

Diesen überqueren wir und biegen links hinunter zur Thunstrasse ab, auf welcher wir zum Schloss gelangen. Die imposante Schlossanlage mit ihrem exotischen Park hat den Ort Oberhofen weit herum bekannt gemacht. Im Museum gibt es historische Objekte zur Beatuslegende und zu Jakobus. Wegen des milden Klimas und der schönen Gartenanlagen wird diese Uferregion auch „Riviera des Thunersees“ genannt. Neben dem historischen „Heidenhaus“, welches früher als Weinkeller des Klosters Interlaken diente, gibt es etliche weitere Sehenswürdigkeiten. Von der Schifflände beim Schloss gehen wir rechts durch eine Gasse hinauf zum Hotel Moy. Dort zweigen wir links auf den historischen Oberländerweg ab und kommen zur Kirche  Hilterfingen, wo wir einen schönen Ausblick geniessen.

Hilterfingen – Thun 

KIrche Hilterfingen

KIrche Hilterfingen

Wir bleiben auf dem Weg und kommen in westlicher Richtung zum imposanten Hüneggschloss mit seinem Museum für Wohnkultur des Historismus und des Jugendstils. Nach dem Verlassen des Hüneggparks folgen wir für kurze Zeit einem historischen Gassenweg. Danach wandern wir für einige hundert Meter entlang der Hauptstrasse bis nach Hünibach. Kurz nach der Hünibach-Überquerung biegen wir links zur Schifflände ab. Hier beginnt der etwa zwei Kilometer lange Uferweg, der uns entlang des Sees und dann entlang der Aare in die Stadt Thun führt. Links abzweigend kommen wir beim Beaurivage über den Steg und die Flussschleuse zum Bahnhof von Thun.

Thun

Schloss Thun

Schloss Thun

Die mittelalterlich anmutende Stadt Thun betreten wir beim Hotel Freienhof (ehemalige Sust). Dieses Haus bot früher den Reisenden Unterkunft, Schutz und „Freiheit“. Das Wahrzeichen der Stadt ist das um 1190 von Herzog Berchtold V von Zähringen erbaute Schloss. Das im Lauf der Jahrhunderte mehrfach erweiterte Gebäude beherbergt seit 1888 in fünf grossen Sälen des Turmes ein Museum mit Ausstellungen zur regionalen Geschichte.

Einkaufs-Gasse in Thun

Einkaufs-Gasse in Thun

Der frühgotische Rittersaal gilt als einer der bedeutendsten mittelalterlichen Profanräume der Schweiz. Sehenswert ist auch die Stadtkirche, deren Turm aus dem 14. Jahrhundert stammt. In ihrem Inneren beherbergt sie einen Abendmahltisch aus dem Jahre 1602. Während eines gemütlichen Stadtbummels sehen wir, neben vielen weiteren historischen Gebäuden, das Rathaus, Platzschulhaus, Bürgerhaus und Kornhaus.