Rheinfall

Von Schaffhausen zum RHEINFALL empfehlen wir, der ausgeschilderten Via Rhenana zu folgen. Bei der Schifflände überqueren wir die Brücke nach Feuerthalen und wandern Rhein abwärts (auf der Südseite) am Kraftwerk vorbei und mit schönem Blick auf die Altstadt und den Munot, bis zum ehemaligen Winzerdorf FLURLINGEN. Dort überqueren wir den Rhein abermals und wandern auf der Nord-/Westseite dem Fluss entlang zum RHEINFALL, dem wohl eindrücklichsten Wasserfall Europas. 

Ortschaft Nohl

Wenn Sie sich etwas Zeit nehmen wollen, so steigen Sie in eines der Boote und fahren zum Felsen in der Rheinmitte und anschliessend auf die gegenüberliegende Seite zum Schloss Laufen. Die imposanten Wassermassen werden Sie beeindrucken. Etwa 1 km unterhalb des Rheinfalles gelangen Sie auf der Fussgängerbrücke wieder zurück auf die Nord-/Westseite des Rheines.

Im Dorf NOHL verlassen wir den ausgeschilderten Rheinuferweg und biegen rechts in den Dorfkern. Nach wenigen Metern biegen wir links ab in die Hauptstrasse (signalisierter Veloweg) und machen einen kurzen Aufstieg durch den Wald Richtung ALTENBURG/D.

Ortschaft Nohl

Am Ende des Aufstiegs, kurz vor dem stillgelegten Zollhaus biegen wir links in einen Feldweg (nicht ausgeschildert). Nach weiteren 100 m biegen wir vom Feldweg wieder links ab und wandern dem Waldrand entlang, bis wir nach ca. 500 m zum historischen Keltenwall (Schanze) gelangen. Dieser knapp 1 km lange Wall schützte eine der grössten Keltensiedlungen Mitteleuropas, das Doppeloppidum Altenburg/Rheinau in der doppelten Rheinschlaufe.

Auf dem Wall wandern wir südwärts. In der Hälfte ist ein Teil der historischen Pfostenschlitzmauer wieder aufgebaut worden (mit Schautafel). Am Ende der Schanze biegen wir rechts ins Dorf Altenburg/D. Nach ca. 100 m biegen wir links in den Trottenweg ein und sogleich noch einmal nach links ab. Nach 50 m benutzen wir rechts hinunter einen verwachsenen Wiesenweg (nicht signalisierte Abkürzung) bis zum Rheinuferweg.

Klosterinsel Rheinau

Rheinabwärts gelangen wir über die historische Holzbrücke (1355 erstmals erwähnt; nach dem Brand 1804 wieder aufgebaut) nach RHEINAU. Mit einem Gruss an den Brückenheiligen Nepomuk verlassen wir auf unserem Jakobsweg nun endgültig deutsches Gebiet.
In Rheinau lohnt sich ein Besuch der KLOSTERINSEL, mit dem ehemaligen Benediktinerstift und seiner barocken Stiftskirche, landschaftlich reizvoll auf der Rheininsel gelegen.