Der Baslerweg beginnt bei der Mittleren Brücke auf der Grossbasler Rheinseite, geht den Rheinsprung hoch zum Wahrzeichen der Stadt, dem Münster. Der heutige  Bau geht auf den Neubau von 1180-1220/30 zurück. Spuren von Vorgängerkirchen sind nachgewiesen.  Der Weg führt weiter durch die Rittergasse und die St. Alban Vorstadt-Mühleberg ins Sta. Alban Tal, an der St. Alban Kirche vorbei (das älteste Kloster Basels, gegründet 1083) und folgt dort dem St. Alban - Teich via St. Jakob (das Kirchlein ist leider nur während Veranstaltungen geöffnet) zur Birs. Ihr entlang gelangen wir via Münchenstein und durch das Naturschutzgebiet der Reinacherheide,  nach Dornach - Dornachbrugg zur Nepomukbrücke. Bei Dornach lohnt sich der Abzweiger nach Arlesheim mit dem Besuch des Domes, ein Prunkstück barocken Kirchenbaus. Nachdem der Bischof von Basel in der Reformation aus der Stadt vertrieben worden war, wollte er hier seinen neuen Sitz errichten. Es kam jedoch nie dazu. In Arlesheim ist auch die Eremitage sehr sehenswert, ein im 19. Jhdt. angelegter Naturpark. In Dornach (Abzweigung bei der Nepomukbrücke in Dornachbrugg) lohnt sich ein Besuch des ehemaligen Kapuzinerklosters, heute Hotel (Übernachtung in Original-Klosterzellen). Die Kapuziner sind ein franziskanischer Reformorden, der sich hier in der Zeit der Gegenreformation am Rande des katholischen Gebietes ansiedelte. Am Hügel oberhalb von Dornach sehen wir zudem das Goetheanum, der weltweite Hauptsitz der anthroposophischen Bewegung (gegründet von Rudolf Steiner). Von Dornachbrugg gehen wir weiter der Birs entlang bis Aesch.

Der Weg ist vom St. Alban Teich an durchgehend signalisiert als reg. Wanderroute 80, Via Jura (identisch mit Basel-Jura-Dreiseenweg bis Aesch

 

Hinweis: Der Baslerweg ist ein historischer Verbindungsweg zwischen Klöstern in der Nordwestschweiz und bietet den über Basel ankommenden Pilgern die Möglichkeit, auch die malerische Hauptstadt der Schweiz, nämlich Bern, auf dem Weg in die Westschweiz in seine Pilgerreise mit einzubeziehen.