Von Aesch aus folgen wir der Ausschilderung der Via Jura 80 weiter in Richtung Pfeffigen. Schon 200m nach dem Friedhof Aesch biegt die Route nach links ab und führt via Eichberg zur imposanten Burgruine Pfeffingen, einst Hauptsitz der Grafen von Thierstein-Pfeffingen. 500m nach der Burgruine zweigt der Baslerweg bei Kleini Weid von der Via Jura (und dem Basler- Jura - Dreiseenweg, der die Pilger nach Payerne führt) ab und führt uns hinunter nach Grellingen. Die Birs wird überquert, deren Flusslauf aufwärts der Weg folgt. Beim Chessiloch biegen wir in das Chaltbrunnental ein. Dem Ibach entlang geht es durch das romantische Tal und den schluchtartigen Wald mit vielerlei verschiedenen Farnarten und Höhlen, in denen Spuren der Besiedelung durch die Neandertaler und die ältesten Spuren der Besiedelung durch den Jetzt-Menschen (Homo sapiens sapiens) in der heutigen Schweiz gefunden wurden. Am Ende des Chaltbrunnentals führt der Weg nach Meltingen. Nach dem Dorf beginnt der Aufstieg auf den Meltingerberg (828m), wo wir uns in einem Bergrestaurant verpflegen können, bevor wir den Abstieg zum Kloster Beinwil antreten. Da Beinwil eine sehr weitverzweigte Streusiedlung ist, ist es wichtig, vom Meltingerberg direkt den Wegweisern zum Kloster zu folgen.

 

Hinweis

Diese Etappe kann abgekürzt werden, indem man mit dem Zug S3 ab Basel, Dornach oder Aesch nach Grellingen fährt. So verkürzt sich der Weg durchs Chaltbrunnental bis zum Kloster Beinwil um 5km. Weil auch weniger Höhenmeter zu bewältigen sind, beträgt die reine Wanderzeit ca. 4 ¼ Std