Gemüsegarten der Schweiz

Ins /Anet bezaubert durch seine stattlichen Bauernhäuser und eine hübsche mittelalterliche Kirche aus grünem Sandstein. Hier lebte und malte Albert Anker (1831-1910) Szenen aus dem Volksleben, die heute noch berühren. Sein Haus kann man besichtigen.
Nun führt unser Weg quer durch das Grosse Moos, dem Gemüsegarten der Schweiz. Heute ist die Ebene auch ein Paradies für Velowanderer. Die Rotary-Brücke für Velo und Wanderer wurde zur Expo.02, der 6. Schweizer Landesausstellung, gebaut.

Auch Tabak wird hier angebaut

Rasch und mühelos erreicht man mehr oder weniger dem Seeufer entlang das hübsche Fischerdorf Muntelier/Montilier und gleich daneben das Städtchen Murten. Nach Überquerung der Brücke sind wir im Kanton Freiburg. Wir biegen scharf links ab und folgen dem Broye-Kanal bis nach Sugiez mit bemerkenswerten alten Acker- und Weinbaushäusern. Am nachfolgenden Weg durch Ufergehölz stehen Tafeln mit “Wildschwein”-Logos. Sie regen zum Nachdenken und Beobachten an.

Murten, Hauptgasse

Murten/Morat Das mittelalterliches Städtchen mit intakter Ringmauer wirkt äusserst lebendig und geschäftig. Die Laubengänge aus grünlichem Sandstein erinnern an Bern. Beide Städte gehören zu den Gründungen des süddeutschen Geschlechtes der Zähringer.
Murten hat eine schmucke mittelalterliche deutsche Kirche die ehemalige Marienkirche (nun protestantisch) und ein französisches katholisches Gotteshaus, die spätgotische Katharinenkapelle. Für Pilger mit Ziel Pilgerherberge Münchenwiler siehe Angaben am Schluss der Beschreibung des nachfolgenden Wegabschnitts! 

Ein besonderer Hinweis auf die Publikation : WEGE - CHEMINS, ein kleiner Begleiter auf dem Weg von Biel nach Payerne. Er kann hier bestellt werden