Freiburg – Posat - Strecke 13,5 km - Wanderzeit rund 3h 30 min

Fribourg

Fribourg

(N.B . Wer sich die 35 Minuten Fussmarsch durch die verkehrsreichen Vorortsstrassen sparen will, kann am Bahnhofplatz in den Bus der Linie 2 einsteigen und bis Moncor, Haltestelle Belle Croix fahren. Das Steinkreuz befindet sich 5 Minuten südöstlich des Einkaufscenters). Auf der 

Auf der Avenue de la Gare gelangen wir am Bahnhof vorbei und durch die Unterführung auf die verkehrsreiche Avenue du Midi. Auf dieser zweigen wir bald nach rechts auf die ruhigere Route de la Vignettaz ab und erreichen aufwärts nach 200m links die Route de la Gruyère, der wir 200m folgen, um dann auf die Route du Grand Pré abzuzweigen. Ihr folgen wir bis zum Ende, wo es neben dem Hügel Champriond auf einem Fussweg weitergeht bis zum Chemin de Bel Air, von dem wir später links abzweigen, um auf der Route de Villars zum Strassenkreisel zu kommen.

Belle Croix

Belle Croix

Hier queren wir die Route de Cormanon und gehen hinüber zum Steinkreuz am Waldrand mit der Aufschrift St-Jacques. Seit 1470 (Bau einer Kapelle) war hier am Belle Croix ein wichtiger Durchgangsort für Jakobspilger. 
Im Wald von Belle Croix gabeln sich die Jakobswege, rechts nach Payerne (Wegweiser Montagny Payerne) und links nach Romont (Wegweiser Ecuvillens Romont). Wir nehmen die Abzweigung links, die in südwestlicher Richtung durch den Wald führt. Am Waldrand kommen wir zu den oberen Wohnquartieren des Vorortes Villars-sur-Glâne. Wir steigen die aussichtsreichen Hanglagen von Villars hinunter, um die weithin sichtbare Kirche mit dem Friedhof herum und queren die Bahnlinie Fribourg-Romont.

Brücke Ste-Appoline

Brücke Ste-Appoline

Entlang der Strasse kommen wir zum Weg das rechts hinunter nach Ste-Apolline und zur Kläranlage führt.  Bei der Waldecke überqueren wir auf einer alten Steinbrücke die Glâne Am Ende der Brücke steht eine 1566 neu erbaute Wegkapelle mit einem Bild der alten Brücke. Der Weg führt von hier in südwestlicher Richtung, eine Zufahrtsstrasse querend hinauf bis in den Wald (Bois-de-Monterban). Am südlichen Waldausgang gehen wir entweder geradeaus weiter, queren die Landstrasse Hauterive-Posieux und kommen direkt nach Posieux oder wir zweigen links ab und machen einen Abstecher zur Abbaye de Hauterive. Dorthin gelangen wir am Institut Agricole von Grangeneuve vorbei.

Abtei Hauterive

Abtei Hauterive

Die Zisterzienser-Abtei wurde im 12. Jh. gegründet. Die Kirche wurde 1150 erbaut. Besonders sehenswert sind: Das Grab des Stifters, das geschnitzte Chorgestühl, die Glasmalereien des gotischen Chorfensters aus dem 14.-15. Jh. Die Klostergebäude wurden im 18. Jh. gebaut. Das heutige Kloster Hauterive wurde, nachdem die Abtei seit 1848 aufgehoben war, erst ab 1973 wieder zur Abtei erhoben. Nach dem Besuch der Abtei kommen wir zurück zum Institut Agricole. An ihm vorbei gehen wir nun am südlich gelegenen Waldrand entlang über Felder in westlicher Richtung bis nach Posieux.

Kapelle Posieux

Kapelle Posieux

In Posieux sehen wir wenige Meter oberhalb der Strasse die Chapelle du Sacré-Cœur. Am Ortsende zweigen wir rechts auf die Strasse ab, auf welcher wir die Autobahn querend nach Ecuvillens kommen. Wir gehen durch den Ort mit der schönen Pfarrkirche und zweigen am Ortsende links auf den Weg ab, der uns am Flugplatz vorbei führt. In südlicher Richtung gelangen wir entlang des Waldrandes, durch den Wald und über das Feld (Champ de la Croix) nach Posat.  

Posat – Romont -14.5 km - Wanderzeit rund 4h

Kapelle Posat

Kapelle Posat

Wir folgen der Hauptstrasse durch den Ort und kommen am Ortsausgang zum Gasthof La Croix d'Or, wo der Weg rechts zur Chapelle de Posat führt. Unterhalb der Kapelle trinken wir aus dem Brunnen Wasser, welches nach der Überlieferung heilsam sein soll. Nach der Kapelle steigen wir in westlicher Richtung entlang des Waldrandes hinunter zur Glâne, die wir über eine Holz-Hängebrücke überqueren, um auf der Gegenseite durch den Wald (Grands Champs) auf die Felder Devants le Pas zu kommen.

Kapelle Posat (innen)

Kapelle Posat (innen)

Hier biegt der Weg in westlicher Richtung ab und wir gelangen über Felder und Wiesen, am Weiler La Crétausa vorbei, in den Ort Autigny. Wir gehen südlich der Pfarrkirche durch den Ort und setzen den Weg zunächst in westlicher, dann in südwestlicher Richtung fort. An Gondran vorbei und entlang des Waldrandes kommen wir hinunter zur Glâne. Wir folgen dem rechts abbiegenden Weg entlang der Glâne, die wir bei der nächsten Brücke (Vers le Moulin) queren. Von hier geht es über Weidland und durch den Wald hinauf nach Chavannes-sous-Orsonnens. Die Barockkapelle aus dem 16. Jahrhundert mit ihren schönen Wandmalereien ist sehenswert. Auch Jakobus ist an der rechten Seitenwand dargestellt. Wir gehen an der Kirche vorbei bis zur Strassengabelung am Ortsausgang. Von hier gelangen wir rechts haltend, in südlicher Richtung, dem Lauf des Flüsschens La Neirigue folgend, südlich an den Weilern La Fortune und Fuyens vorbei und durch das Feld (Courts Champs) nach Planchevret, wo der Weg rechts abzweigt. In der Ferne sehen wir bald den Burghügel von Romont.

Abtei Fille de Dieu

Abtei Fille Dieu

Der Weg führt uns weiter in westlicher Richtung über landwirtschaftlich genutzte Felder und Wiesen an den Gehöften Les Marais, Longeraie und La Foule vorbei, bis er kurz danach links zur Abtei La Fille-Dieu abzweigt. Die Abtei wurde im 13. Jh. gegründet. Über der Pforte des kleinen Frauenklosters steht die Jahreszahl 1635. Die frühgotischen Chorbögen mit dem dunklen Gestühl und den modernen Glasmalereien verleihen der Klosterkirche eine mystische Atmosphäre. Die Nonnen gewähren Pilgern gerne Unterkunft, wenn sie zu Tageszeiten eintreffen. Westlich des Klosters erreichen wir den Ortsteil Chavannes. Von hier steigen wir in Serpentinen auf den Hügel mit dem mittelalterlichen Städtchen Romont, das uns zu einem Rundgang einlädt.

Romont

Stadthügel Romont

Stadthügel Romont

Wir beginnen den Rundgang bei der reformierten Kapelle, wo wir einen Blick hinunter auf die Abtei La Fille-Dieu werfen. Dann biegen wir in die Rue de l’Eglise ein. Über den Platz St-Jacques gelangen wir zur Stiftskirche Maria Himmelfahrt (Notre-Dame de l’Assomption). Das Gotteshaus wurde 1451 auf den Grundmauern einer 1434 abgebrannten Kirche aufgebaut. Sehenswert sind die gotischen Glasgemälde aus dem 14.-15. Jahrhundert, die Steinkanzel von 1520 und das geschnitzte Chorgestühl von 1466 (mit Jakobus). Nach wenigen Schritten erreichen wir das Schloss, dessen heutiges Erscheinungsbild auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. 

Stadtturm/-kirche Romont

Stadtturm/-kirche Romont

Zu sehen sind im Innenhof das grosse Wasserrad (1772) und im Schlossinnern das einzigartige Museum für Glasmalerei. Gegenüber des Schlosses wartet das 1576 erbaute Café-Restaurant Weisses Kreuz (La Croix Blanche – Au Suisse). Von der Stadtmauer mit ihren Türmen sehen wir in der Ferne die Freiburger Alpen.