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News

Rorschach: Die Jakobsglocken läuten auch 2012!

Erstellt am 20.02.2012 | Geschrieben von Alois Imbauen, Oberglöckner

Jakobsglöckner Was im Jahre 2010 als Beitrag zum Pilgerjahr begann wird im Jahre 2012 wiederum weitergeführt. 7 Frauen und 10 Männer werden die Glocke am Jakobsbrunnen vom 31. März bis 31. Oktober 2012 von Hand läuten. Das ganze Team will die vielen netten Gespräche und Begegnungen mit den Pilgern und der Bevölkerung nicht missen und sie sind bereit auch dieses Jahr ihre Freizeit für diese Arbeit einzusetzen.

Geschichtliches zum Brunnen: Letztes Jahr wurde der Brunnensockel mit Hochdruck gereinigt, neue Fugen gezogen und die drei Fischmotive oberhalb der Wasserbecken mit neuen Figuren ersetzt. Die alten, aus dem Jahre 1895 stammenden Fische waren baufällig geworden und mussten ersetzt werden. Damals wurden die Figuren in einem Gipsfigur / Kupferüberzug Verfahren hergestellt. Nach nunmehr 116 Jahren waren die Gipsunterkonstruktionen in die Jahre gekommen und die Fische drohten runterzufallen. Diesmal wurde eine teurere Variante aus 3 - 4 mm dickem Bronceguss gewählt der die Lebensdauer der Figuren um mindestens das doppelte verlängern wird. Er ist wieder ein Schmuckstück in Rorschach - der neu restaurierte Jakobsbrunnen.
Ultreia - Auf geht's - der Startort in Roschach ist für alle Pilger für den Weg nach Santiago de Compostela bereit !

 

Kontakt: Oberglöckner Alois Ambauen, 9400 Rorschach, alois.ambauen@bluewin.ch


Hauptversammlung Verein Jakobsweg.ch am 10. März 2012 in Flüeli

Erstellt am 03.02.2012 | Geschrieben von Samuel Lutz, Faulensee

Liebe Mitglieder, geschätzte Damen und Herren, verehrte Gäste

Der Vorstand des Vereins Jakobsweg.ch lädt Sie freundlich zur diesjährigen Vereinsversammlung ein.  Wie im letzten Jahr wird die Zusammenkunft einen geschäftlichen und einen thematischen Teil aufweisen.
Das Thema in diesem Jahr lautet:

Die Spiritualität des Jakobspilgerns

Wir freuen uns, als Gäste Herrn Regierungsrat Franz Enderli, Bildungsdirektor des Kantons Obwalden, Herrn Wallfahrtskaplan Walter Signer und Herrn Peter Müller aus Rottweil begrüssen zu dürfen.

Sämtliche Sitzungsunterlagen und Detailinformationen können Sie hier finden.

 


Denise Roth-Oberhänsli, 21.04.1944 - 10.01.2012

Erstellt am 25.01.2012 | Geschrieben von Josef Kuhn, Seelsorger, Vorstandsmitglied Verein Jakobsweg.ch

Winterufer„ Unerwartet hat unsere Mutter ihre Lebenswanderung beendet und all ihre Wegbegleiterinnen zurückgelassen um ihre letzte Wanderung anzutreten.“

Diese Mitteilung der Töchter von Denise traf uns wie ein Blitz aus heiterem Himmel, haben wir doch erst noch miteinander diskutiert oder telefoniert. Die alte Volksweisheit: Wie das Leben so der Tod, bewahrheitet sich einmal mehr bei Denise; unerwartet taucht sie auf, unerwartet verlässt sie uns im erholsamen Schlaf. Denise war nicht eine Frau der Öffentlichkeit, aber überall, wo sie mitmachte, hinterliess sie tiefe Spuren, engagierte sie sich mit ganzem Herzen. Bei der Gründung des Vereins Jakobsweg.ch war sie begeisternd dabei und stellte ihre buchhalterische Kenntnis zur Verfügung. Durch ihre realistische Betrachtungsweise holte sie den Vorstand beim Planen von Zukunftsperspektiven öfters auf den Boden der Realität zurück. Ein Herzensanliegen war ihr auch die fruchtbringende Zusammenarbeit zwischen dem älteren Verein: Les Amis du Chemin de Saint-Jacques und unserem Verein.

Als vor 12 Jahren ihr Gatte Hans Roth durch einen plötzlichen Tod dahinschied, liess Denise sich nicht entmutigen, sie machte sich auf den Weg und pilgerte nach Santiago. Dort angekommen, ging sie, wie es ihrem Naturell entspricht, aufs Ganze, auch nach finis terrae. Ihre Pilgererlebnisse bestimmten von nun an ihr Leben, auf Anfragen hin, erzählte sie gerne und begeisternd darüber, organisierte einzelne Etappen auf dem schweizerischen Pilgerweg.

Denise, wir werden dich wirklich vermissen, bewundern deinen Mut und deine Offenheit, beneiden dich, denn du bist uns einen Schritt voraus, heisst doch bei deiner Todesanzeige:

Am Ende
wird auch für mich
sich die Grenze öffnen
und trotz aller Angst
werd ich springen
ins leuchtende Du

 

 


Rund 180'000 pilgerten 2011 auf Jakobswegen nach Santiago

Erstellt am 25.01.2012 | Geschrieben von kathweb Nachrichten, Anton Wintersteller

Gemälde: Eva Stramer Nichols

Bild: Eva Stramer Nichols, USA

Rund 180'000 pilgerten 2011 auf Jakobswegen nach Santiago; Die Statistik zeigt eine ungebremste Beliebtheit der Fußpilgerwege quer durch Europa.

Pilgern auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela bleibt ein starker europäischer Trend: So haben 180.000 Pilger im vergangenen Jahr 2011 das spanische Wallfahrtsheiligtum als Pilger erreicht. Sie haben dabei mindestens einige hundert Kilometer auf einem der vielen internationalen Jakobswege zurückgelegt. "Die meisten pilgerten zu Fuß, einige mit dem Fahrrad, 491 kamen zu Pferd und 32 mit dem Rollstuhl", so Anton Wintersteller vom Verein der Jakobswege in Österreich am Dienstag gegenüber "Kathpress".

Nach dem Jakobsjahr 2010 ("Heiliges Jahr") mit der Rekordzahl von 272.000 Pilgern sei die "Pilgerschar 2011 auf hohem Niveau geblieben", sagte Wintersteller, der auf das vergleichbare letzte "Normaljahr" verwies, wo 2009 insgesamt 146.000 nach Santiago kamen. Laut Statistik pilgern mehr Männer (58 Prozent) als Frauen (42 Prozent) nach Santiago. Der Anteil der bis 30-Jährigen liegt bei 28 Prozent, aus der Altersgruppe der 30- bis 60-Jährigen kommen 57 Prozent.

Wintersteller schätzt, dass im letzten Jahr etwa 4.000 Pilger auf den heimischen Jakobswegen unterwegs waren und ebenso viele auf den europäischen Pilgerwegen. Das steigende Interesse am Pilgern liegt laut Wintersteller auch am großen Pilgerwegenetz in Österreich, immer beliebter seien die Teilwegstrecken Richtung Santiago oder Assisi. Umso erfreulicher sei das transnationale Projekt "Europäische Jakobswege", an dem sich die Schweiz, Deutschland, Italien, Ungarn, Polen und Österreich beteiligen. Geplant seien die "Verbesserung der Wege, der Infrastruktur und der Informationsangebote sowie neue Initiativen zur Qualifizierung von Pilgerbegleitern und zur Stärkung der Gastfreundschaft", so der Vorsitzender vom Verein Jakobswege Österreichs.

Die Statistiken der letzten Jahre machten deutlich, dass der Jakobsweg und Santiago "Magneten" für Menschen bleiben, die sich aus ganz unterschiedlichen Motiven auf den Weg machen. Allen gemeinsam sei, "dass sie aufbrechen, sich dem Fremden stellen und für neue Erfahrungen öffnen, um nach Sinn und eine Antwort auf Fragen des Lebens zu suchen", so Wintersteller.

(Details zur Statistik: www.jakobsportal.de)


Diashow Innerschweizer Weg

Erstellt am 18.01.2012 | Geschrieben von Christine Flück

Der aus Luzern stammende Eddie Peyer lebt heute in San Antonio, Texas. Seine Diashow auf YouTube führt uns auf dem Jakobsweg von Stans nach Sachseln. Gleichzeitig die Gelegenheit, wieder einmal den Hit "Alperose" anzuhören, in Erinnerungen an den eigenen Jakobsweg zu schwelgen oder Jakobswegpläne für den nächsten Sommer zu machen.

Hier der Link zu seinen Bildern

 

 


Strättligsteg wieder geöffnet

Erstellt am 22.12.2011 | Geschrieben von Berner Zeitung

Quelle: Berner Zeitung vom 13.12.2011

Die Arbeiten an Fundamenten beidseits der Kander konnten abgeschlossen werden: Der seit Ende April 2010 gesperrte Strättligsteg kann jetzt wieder gefahrlos begangen werden.

Ende gut, alles gut – oder: Der Übergang über die Kander in Einigen ist saniert. Nachdem Ende letzten Jahres im Bereich des Strättligsteges Rutschungen festgestellt worden sind, musste dieser am Abend des 29. April wegen akuter Einsturzgefahr notfallmässig gesperrt werden. Im Juni sprach der Spiezer Gemeinderat einen Projektierungskredit über 21000 Franken. «Beigezogene Spezialisten haben in der Folge die Lage beurteilt und ein Sanierungskonzept erarbeitet», teilt die Gemeinde in einem Communiqué mit. Im September genehmigte der Gemeinderat einen Kredit über 116000 Franken für die Instandstellung des Steges an der Wanderwegverbindung Einigen-Gwatt. Und von Oktober bis November konnten die Ankerbohrungen vorgenommen und die Fundamente auf beiden Seiten der Kander verstärkt werden.

Steg wieder sicher

«Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen, und der Strättligsteg kann wieder gefahrlos begangen werden», heisst es in der Meldung der Gemeinde Spiez. Was derzeit noch fehle, seien Stufen bei den Zugängen zum Steg sowie die Abstützung der Felskluft auf der Südseite der Kander. Diese Arbeiten werden wegen der Witterung erst im Frühjahr 2012 ausgeführt. Wie sie schreibt, dankt die Gemeinde Spiez den Benützern des Strättligsteges «für das Verständnis für die Behinderungen und die Geduld bis zur Fertigstellung der Arbeiten»

 

 

 

 

 


24 Pilgerbegleiterinnen und Pilgerbegleiter in der Schweiz neu zertifiziert

Erstellt am 18.12.2011 | Geschrieben von Marianne Lauener, Frutigen

Mitte November 2011 wurden in Spiez 24 “neue” Pilgerbegleiterinnen und –begleiter zertifiziert. Die Kursteilnehmenden haben in drei Modulen theoretische und praktische Grundlagen zum Wissen über das Pilgerbegleiten erhalten. Historische Hintergründe, Spiritualität, Sicherheitsvorkehrungen und das praktische Unterwegssein mit einer Gruppe, sind nur einige der verschiedenen Themen, die in der Ausbildung angesprochen und vertieft werden. Die Abschlussarbeit bildet eine von jedem einzelnen Teilnehmenden geplante mehrtägige Pilgerreise, die von einem Expertenteam geprüft und besprochen wird. Die Ausbildung entspricht den Standards des Transnationalen Projekts “Europäische Jakobswege” und wird in der Schweiz, in Deutschland und Österreich angeboten. Der nächste Kurs in der Schweiz ist für 2013 vorgesehen.


Europäische Jakobswege tagten in Pannonhalma (Ungarn)

Erstellt am 06.12.2011 | Geschrieben von Anton Wintersteller, Eugendorf/A

Pannonhalma Tagung 2011Am 1./2. Dez. trafen sich VertreterInnen Jakobswege aus Ungarn, Österreich, Schweiz, Deutschland, Italien/Südtirol, Polen und der Slowakei im Pilger-Zentrum St. Jakobus/ Pannonhalma. Dieses erste Treffen bei den östlichen Nachbarn hatte zum Ziel, die grenzüberschreitende Koordinierung der Wege, weitere Diskussionen über gemeinsame Anliegen zu Spiritualität und Pilgerbegleiter-Qualifizierung und ein einheitliches Erscheinungsbild im internationalen Auftritt zu sichern. Durch die Zusammenarbeit mit Ungarn, Slowakei und Polen ergibt sich eine interessante Erweiterung des bisherigen Projektes, sagte der Vorsitzende, Joe Weber aus der Schweiz. Zwischen Ungarn und Österreich finden regelmäßige Austauschtreffen statt; zuletzt im Oktober, ebenfalls in Pannonhalma, für Februar 2012 ist ein weiteres in Wolfsthal geplant. Diese Tagung in Ungarn war hinsichtlich der gemeinsamen Interessen zukunftsweisend.

Die nächste gemeinsame Tagung auf europäischer Ebene wird im September 2012 auf österreichischer Seite in Großrußbach/Weinviertel stattfinden.


Sperrung Seilbrücke Oberried

Erstellt am 06.12.2011 | Geschrieben von Christine Flück

Hängebrücke

Jakobsweg Abschnitt Brienz-Interlaken, via Oberried-Niederried-Ringgenberg: Die Hängeseilbrücke über den Underweidligraben ist ab 1.  November 2011 bis und mit 30. März 2012  geschlossen. Eine Umleitung erfolgt über die offiziellen Wanderwege. Die Passage mit Fahrrädern ist eher ungeeignet.

 

 


Projekt "Treffpunkt Pilgerweg":

Erstellt am 11.11.2011 | Geschrieben von Christine Flück

Hier als PDF-Download erhältlich: Infoblatt über den aktuellen Stand des Umsetzungsprojektes. Autor dieser Publikation ist der Verein Thunersee-Hohgant.

Aktuelles Thema: Regionale Gartenbaubetriebe engagieren sich im Trockenmauerbau. (Stand 8. November 2011). Darüber berichtet auch das Thuner Tagblatt am 4. November 2011: "Lehrlinge bauten eine Mauer".


 

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110922wochentalk TV-Interview mit Dr. Melchior Buchs, Vorstandsmitglied Verein Jakobsweg.ch, September 2011

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