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Etre en chemin –
sur le Chemin de
St-Jacques en Suisse

 

Croquis du chemin

Croquis du chemin

 
Temps de marche et distance:
Fribourg-Noréaz 3 heures 55 minutes
distance (11km)
Noréaz-Payerne 4 heures (distance 15 km)

 

 

Informations locales:

info
Fribourg/Freiburg
info
Noréaz
info
Payerne
bett
Liste d’hébergement (PDF)

 

Informations supplémentaires:

sm
SuisseMobile – Carte électronique
meteo
Prévision du temps dans la région
bg
Photos: Amsoldingen-Lucens
wt

LINKS  (jakobswege.net)

pdf
PDF: Amsoldingen - Romont
pdf
PDF: Romont - Genève
spi
Réflexions spirituelles

Etape Fribourg - Payerne

bearb

Cette description du chemin est traduite à présent. Une version française va ètre publiée bietnôt 

 


Fribourg-Noreaz 

Waldweg Bois de Moncor

Auf der Avenue de la Gare gelangen wir am Bahnhof Fribourg vorbei und durch die Unterführung in den westlichen Stadtteil. Bei Cormanon nördlich des Vorortes Villars sur Glane überqueren wir die Hauptstrasse und finden am Waldrand das Steinkreuz St. Jakob. 1470 war hier am Belle Croix ein wichtiger Kreuzungspunkt des Jakobsweges mit einer Kapelle. 1771 wurde die Kapelle zerstört. Das heutige Kreuz wurde 1951 erstellt.
Wer sich die 35 Minuten Fussmarsch durch die verkehrsreichen Vorortsstrassen sparen will, kann am Bahnhofplatz in den Bus der Linie 2 einsteigen und bis Moncor, Haltestelle Belle Croix fahren. Das Steinkreuz befindet sich 5 Minuten südwestlich des Einkaufscenters.
Beim Kreuz folgen wir dem Waldweg Richtung Village Suisse. Nach wenigen Minuten erreichen wir auf der Kuppe eine Lichtung des bewaldeten Hügels mit Rastplatz beim Wasserreservoir. Westlich des Einkaufscenters (letzte Verpflegungsmöglichkeit) überqueren wir die Hauptstrasse und durchstreifen auf einer Waldstrasse den Bois de Moncor, den gelben Wegweisern Via Jacobi 4 folgend. Eine Brücke geleitet uns über die

Lac de Seedorf

Lac de Seedorf

Autobahn, dann biegen wir links auf einen Waldweg ab. Ein kleiner Rastplatz folgt. Ein Strässchen führt in den Weiler Village Suisse. Wir überqueren dort die Dorfstrasse und kommen zum Bois de Verdilloud. Wir erreichen einen Rastplatz und biegen nach links ab. Wir gelangen zu einer Landstrasse und folgen ihr, an einer Jakobsfigur mit Bank vorbei, wo wir auf die Strasse Rose-Noreaz treffen. Hier verkehrt auch eine Buslinie. Der nächste Ort ist Seedorf. Er besteht nur aus ein paar Gehöften und dem Schloss Chateau de Seedorf.
Die Herrschaft von Saydor (Seedorf) wurde 1156 als Schenkung der Abtei Hauterive übergeben. 1448 wurde das Schloss während des Krieges gegen Bern von den Fribourgern angezündet. Der heutige Bau wurde 1769 vollendet. 1901 richtete der Kanton im Schloss eine Sonderschule (Internat) für geistig behinderte Kinder ein. Heute werden im modernen Neubau junge Frauen mit Lernschwächen ausgebildet. Die Strasse führt am Lac de Seedorf vorbei weiter nach Noreaz, wo uns die moderne Kirche grüsst. ie Gemeinde führt im unteren Teil des Wappens drei Jakobsmuscheln auf blauem Grund. Unser Weg führt an der Auberge vorbei nach rechts in die Chemin de Jaques genannte Strasse, wo wir bald auf einen Feldweg treffen.

Noreaz-Payerne

Burgruine Montagny les Monts

Burgruine Montagny les Monts

Der von Noreaz kommende Feldweg mündet in eine wenig befahrene Strasse ein . Dieser folgt der Jakobsweg abwärts durch ein Waldgebiet. Bald wird der kleine Ort Les Arbognes erreicht. Zur Linken erblickt man den Rundturm der Burgruine von Montagny les Monts. Über eine kleine Steinbrücke und die Bergstrasse führt der Weg in 10 Minuten hinauf. Der kleine Umweg lohnt sich. Die kath. Kirche Immaculee Conception birgt im Innern schöne Fresken aus dem Jahr 1646. Am linken Seitenaltar grüsst uns eine steinerne Madonna mit Kind aus der Zeit um 1500. Der Chor stammt aus dem 14. Jahrhundert, das Schiff wurde 1760 neu erbaut.
In etwa 5 Minuten erreichen wir die Ruine oberhalb der Kirche. Der Turm (Donjon) stammt aus dem 13. Jahrhundert. Von hier aus überwachten die Herren von Montagny den Handelsverkehr auf der Strasse von Fribourg ins Broyetal. 1146 von den Zähringern erbaut, kam Montagny später zu Savoyen. 1476 zündeten die Fribourger Montagny an und plünderten es. 1478 kauften die Fribourger Montagny den Savoyern ab. Im 18. und 19. Jahrhundert verfiel die Burg und wurde als Steinbruch benutzt. Eine Eisentreppe führt zur Turmkrone, von der man eine prächtige Aussicht über die bewaldeten Hügel ins Broyetal hat.

Waldrand zwischen Montagny und Corcelles

Waldrand zwischen Montagny und Corcelles

Wieder im Tal, führt eine Brücke über die Arbogne. Wir folgen ein kurzes Stück der nach rechts abzweigenden Strasse in Richtung dem Dorf Montagny la Ville, bis ein Weg rechts abbiegt. Kurz vor dem Dorf Montagny la Ville erreichen wir wieder die Strasse. Beim Gasthaus Auberge de l'Union biegt der Jakobsweg nach links ab und führt auf einem schmalen Strässchen aus dem Dorf heraus. Über Wiesen und Felder wandern wir abwärts. Im Tal angekommen, queren wir die Bahnlinie, kommen in ein Wäldchen, über Wiesen und zuletzt auf einem Strässchen zur Kirche Notre Dame de Tours.
Das zur kleinen Gemeinde Les Granges gehörende Kirchlein stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde mehrmals umgebaut. Im Innern birgt die Kirche einen barocken Hauptaltar mit einer Strahlenmadonna und zwei Seitenaltäre.

Dorfkirche St-Nicolas in Corcelles

Dorfkirche St-Nicolas in Corcelles

Wir folgen dem Waldrand und erreichen auf geteertem Weg unmittelbar vor Corcelles pres Payerne die Strasse. In der Dorfmitte schmiegen sich die Häuser dicht am Ufer der Arbogne aneinander. Wir streben der alten Kirche St. Nicolas mit ihrer Rundapsis und dem romanischen Glockenturm zu. Die Kirche wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Der Jakobsweg biegt vorher in westlicher Richtung ab und überschreitet beim Bahnhof Corcelles-Süd die Bahngleise. Der Wegweiser Nr. 4 führt am Rand des Quartiers Le Sansui teils auf der Strasse, teils auf einem Pfad an Wohnquartieren und über Wiesen nach Payerne. Die Route überquert die Hauptstrasse, führt unter der Bahn hindurch, dann entlang einer Kastanienallee zum Kreisel vor der Altstadt.

Pfarrkriche Notre Dame

Pfarrkriche Notre Dame

Hier macht der Jakobsweg einen Bogen nach links zum Bahnhof von Payerne. Rechts gelangen wir zur alten Stadtmauer mit dem 1395 erbauten Turm Barraud. Wir wenden uns der Altstadt zu und erreichen die im 13./14. Jahrhundert erbaute ref. Pfarrkirche Notre Dame. Vor der Kirche steht der Bannerträgerbrunnen mit Figur von 1542. Die dreischiffige Kirche besitzt eine prächtige Orgel von Melchior Grob von 1787. Im südlichen Seitenschiff erblickt man ein Wandgemälde aus dem 16. Jahrhundert, das das Leichentuch Christi darstellt. Im nördlichen Seitenschiff befindet sich das Grabmahl von 1817 mit den vermuteten Gebeinen der burgundischen Königin Bertha.

Rechts neben der Kirche befindet sich das spätgotische Gerichtsgebäude von 1571 mit der Freitreppe. Rechts der Treppe erreicht man über einen Hof die ehemalige Abteikirche Notre Dame. Die dreischiffige Pfeilerbasilika wurde im 11. Jahrhundert auf Anregung des Abtes von Cluny erbaut. Die langen Schiffe, die mächtigen Pfeiler, die aus Quadern mit wechselnden Farben bestehen und das riesige Tonnengewölbe flössen dem Betrachter Ehrfurcht ein. Die Kirche ist ein prächtiges Beispiel cluniazensischer Baukunst. 1536 wurde die Waadt von den Bernern erobert und die Reformation eingeführt. Die Abtei wurde aufgelöst. Heute ist die Kirche ein Museum.

Abteikirche in Payerne

Abteikirche in Payerne

Links der Apsis befindet sich eine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert, die mit Engeldarstellungen ausgemalt ist. Rechts der Apsis ist die Grailly-Kapelle aus dem 15. Jahrhundert, die mit einer Pieta, einer barmherzigen Madonna und Darstellungen verschiedener Heiligen ausgemalt ist. In einer Wandnische an der linken Seite sieht man eine moderne Orgel von 1999. Am anderen Ende befindet sich das Narthex (Vorhalle) mit Fresken aus dem 12. Jahrhundert, darunter Christus als Richter. Eine Treppe führt zur Michaelskapelle im Obergeschoss mit einer Sammlung alter Kapitelle. Hinter der Abteikirche finden wir den alten Brunnen der Serrurier (Schlosser) mit Figur von 1533. In der nördlichen Strasse steht das Croix blanche, ein altes Gasthaus. Wir wenden uns nun südwärts und gelangen zum Bahnhof, wo wir wieder auf den Jakobsweg treffen.

pw


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